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Showing posts from December, 2011

Live tweet aus Grafing, Teil 2

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Besuch beim Metzger am Samstagmorgen. Schlange um den Block. 50g Gelbwurst hier und 700g Hackfleisch da, Suppenknochen müssen von hinten geholt werden, Schnitzel bitte einschweißen, und noch 150g Aufschnitt. Man verliert langsam seinen Lebenwillen und möchte eigentlich Vegetarier werden. Plötzlich horche ich auf. "Hundert Gramm Schinken...Wollen's den Beinschinken, den Schwarzwälder, oder den Pharmaschinken?"
Shopping in our really good butcher's of a Saturday morning gives me the full benefit of a good old-fashioned queue. 50grams of pate and two thin slices of salami, half a pound of mince, and can you please get me some bones for the soup. The schnitzels in a vacuum pack, if you don't mind.
In short, you lose the will to live. And then you hear "100g of ham please....which one? the smoked ham? Ham steak? the Pharma Ham?"

Grüße aus der Küche!

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Natürlich habe ich auch über die Feiertage gekocht,  aber weder Karpfen noch Gans, keine mehrgängigen Menüs, nichts was eine große Bildstrecke ergeben hätte. Ein sehr feines Mokkaparfait gelang mir, aber es war schneller weg als ich die Kamera draufhalten konnte.
Vielleicht gelingt es mir ja ein anderes Mal und bei Tageslicht.
Heute jedoch habe ich mich endlich an die Krautkrapfen vom Gasthof Füchsle im Allgäu gemacht, die ich neulich im Bayrischen Fernsehen entstehen sah. Und siehe da, sie gelangen! Aber erzähle mir niemand, dass Nudelteig machen einfach ist!
Man nehme pro 100g Mehl ein Ei, hier 300g Mehl und 3 Eier (eins musste ich gleich vom Gottseidank frisch geputzten Boden rauflöffeln) und gibt einen Löffel Olivenöl und ein paar Spritzer lauwarmes Wasser dazu, bis er geschmeidig wird.
Im Kühlschrank den fertigen Teig etwas ruhen lassen, denn nun kommt der Nahkampf! Ich rolle aus, der Teig zieht sich zusammen, rollen, kämpfen, rollen...bis er nachgibt, sich dünn hinlegt und be…

Spiele für Weihnachten

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zum Beispiel aufräumen! http://www.kunstaufraeumen.ch

Friede, Freude, baltische Pfefferkuchen!

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p.s. an die Bäckerin der baltischen Pfefferkuchen: fast alle waren noch ganz, und sie schmecken wunderbar. Werden alle Weihnachten nicht erleben.

PAUSE!

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Ein kleine Kaffeepause ist jetzt mal angesagt, es ist gerade keine Zeit um online zu plaudern.
Weihnachten ist doch immer irgendwie auch stressig, aber bis zum Burnout muss es nicht kommen, solange es sowas wie das Obori mit seinen göttlichen Kuchen gibt. Dieses Maronentörtchen war himmlisch!
I am taking a little coffee break to be able to fully dedicate myself to pre-Christmas demands. Far from being burnt out, though, I am enjoying the gorgeous chestnut tarts in the lovely Japanese-run café next-door to the gallery where I am spending a bit of time at the moment.

Kunst und Essen

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Ab morgen (Donnerstag, 15.12.) werde ich jeden Donnerstag und Freitag von 14 bis 18h in der Galerie Lothringerstr.7 (Hinterhof) für Besucher dieser Ausstellung da sein. Falls niemand kommt, kriege ich vielleicht jetzt mal endlich meine Arbeit fertig. Ich brenne darauf, nichts zu tun. NICHTS! ausser kochen. essen, bloggen, spazierengehen, Filme anschauen, essen, Bücher lesen, kochen, schlafen. Heute gibt's ein farbenfrohes Risotto mit Broccoli als Beilage. Nicht für meine Mutter, übrigens: "Des Risottozeig mog i ned". Sie macht sich Linsen aus der Dose und Kartoffeln. So. Speck in etwas Rapsöl anschwitzen, dann die kleingewürfelten Zwiebeln drauf, wenn alles schön glasig ist, den Reis mitschwitzen lassen. Ich hatte keinen Weißwein (mit Rot geht das nicht), also habe ich den Reis mit einer vorbereiteten Gemüsebrühe aufgegossen. Immer wieder drauf bis der Reis weich ist aber noch nich ZU weich. Wann dieser Punkt kommt, kann ich euch nicht sagen. Dann noch eine Handvoll TK…

Im Spinatstrudel

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Eine Essenseinladung am Wochenende begann mit dieser wunderbaren Vorspeise, begleitet von einer umwerfend guten scharfen Dhalsuppe. Spinat und Feta (oder irgendein anderer würziger Schafs- oder Ziegenkäse) werden in Teigblätter eingerollt und gebacken, einfacher geht's nicht. Die griechische Version heißt Spanakopita, die türkische Börek, und das gibt es überall im Mittelmeerraum. Bei unseren palästinensisch-bayrischen Gastgebern war der Strudel aus hauchfeinem Phylloteigblättern vom Griechen (in türkischen Geschäften heißt er Yufka.), und mit Schwarzkümmel dekoriert. Nie war ich so froh, auf dem Land zu wohnen als nach diesem Essen, als wir uns durch Horden von flash-mobbenden Jugendlichen zum Ostbahnhof gekämpft hatten. Sie feierten mit Unmengen Alkohol ihre letzte legale Saufparty in der S-Bahn . Kinderchen, Kinderchen, muss das sein? Gibts denn nichts Wichigeres, wogegen man rebellieren könnte? Ich backe immer wieder mit derselben Grundidee Strudel oder auch mal Blätterteigtasc…

Amazonenzauber

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Die Eröffnung der Ausstellung "Amazons go sixty" gestern abend war ein ganz besonders reizendes Fest, bei dem viele interessante Leute zusammenkamen (mehr Bilder gibts bei Luisa).
Ab nächsten Donnerstag, 15.12. sitze ich jeden Donnerstag und Freitag in der Galerie und warte von 14 bis 17h auf Euren Besuch.  Vorbereitungen für die Ausstellungseröffnung, Kucki konnte gar nicht schnell genug nachlegen. Kultur macht hungrig.  Amazonen können auch stricken?  Es waren eine Menge reizender Leute da - ich bedanke mich auch bei meinen bisher unbekannten Blogleserinnen für euren Besuch!  Luisa posiert für Sissi Die Gastgeberinnen, Maria Sabine Augstein und Inea Gukema-Augstein, und Luisa Francia.

Kochen für Mütter, oder "Oide mogst an Kaas"*

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* hier handelt es sich nicht um eine Respektlosigkeit meiner Mutter gegenüber (aus dem Alter bin ich raus), sondern um ein bayrisches Spottlied. Der exklusive und schwierige Geschmack meiner Mutter  was Essen betrifft (= hoaklig), war hier ja schon öfter mal ein Thema. Jetzt sitzt sie seit zwei Wochen in ihrer Wohnung, gefesselt an ein Sauerstoffgerät, frustriert und grantig, und unsere Versuche, ihr Essen zu machen werden aufs Schwerste geprüft. Man kann ja nicht jeden Tag Kartoffeln mit Butter anbieten.
Selleriesuppe? Mogined (habe ich keinen Appetit drauf)
Wollwurst (früher eine ihrer Lieblingsspeisen): naa, do graust ma.
Magst du vielleicht Nudeln? Na, da hab i jetzt gar koan Appetit drauf.
Meine Pfannkuchen sind ihr zu dick.
Luisa kam auf den Klassiker Spinat mit Ei. Bingo!
Blut-und Leberwurst: Aber ned so vui!!
Ich machte ihr dünne Pfannkuchen. Kleine. Mmmhm.
Gestern verschlang sie meine Tomatensuppe mit lustigen kleinen Nudeln, aus Italien.
Heute kam ich auf die Idee mit Ris…

Landliebe

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Das hat jetzt nichts mit der biologischen Haarfarbe zu tun, die wir alle in unserer Jugend ins Haar schmierten. "Henna" sind die Hühner, und der Bauernhof, der sich an Wochenenden in ein Café verwandelt , heißt auch nicht Café Hennadreck, als das viele Münchner es kennen. Es heißt Café Bauer, und weil früher die Hühner zwischen den Biergartentischen herum liefen, hieß es halt kurz und deskriptiv - Hennacafé. Eigentlich "Heenakaffee". Aber egal. Heute, zu Nikolaus, macht das Cafe Bauer für den Winter dicht. Die Geschwister Bauer halten sich bedeckt, ob sie im Frühjahr wieder aufmachen, "woas no ned, ob i wieda mog", sagt Herr Bauer. Während der Hochsaison backen sie nächtelang Kuchen, weil da das Telefon nicht stört, und mittags gibt es riesige Fleischportionen mit -zig Beilagen, je nachdem was halt da ist. Frau Bauer kennt ihre Kunden, mittags kommen die örtlichen Bau- und Landarbeiter, Rentner, ältere Ehepaare und hin und wieder welche von "auswärt…

Tarte oder Quiche, ich liebe euch!

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Quiches und Tartes sind für mich ein Wunder der schnellen Küche, weil man den Teig in größeren Mengen machen und einfrieren kann, und die Zutaten in den meisten Küchen vorhanden sind. Das Rezept habe ich, wie so oft, aus verschiedenen Rezepten kreativ zusammengehamstert, ausprobiert und natürlich auch gegessen. Ein Tarterezept mit Quarkblätterteig habe ich schon mal vorgeführt, hier ist mal eines mit Mürbteig.
Mürbteig 250 g Mehl, 125 g Butter, 1 Eigelb,  Wasser. (Für Vorrat die Mengen einfach verdoppeln, etc). Alle Zutaten für den Mürbeteig miteinander verkneten, den Teig zu einer Kugel formen und eine Weile ruhen lassen. Dann auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine Quicheform damit auslegen. Mit der Gabel Löcher einstechen, mit Backpapier abdecken und getrocknete Kidneybohnen oder Porzellan-Blindbackbohnen daraufgeben. Ca. 15 Minuten bei 180°C (160°C bei Umluft) im Ofen blindbacken. Aus dem Backofen nehmen und komplett abkühlen lassen
Füllung 4-500 g Rosenkohl 100 g Schinken, …

Frisch gefüllt, aus meiner Küche

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Die Blogwelt regt mich immer wieder an. Den Titel fand ich bei Hanne, die Palatschinken-Idee bei Maxividas Mitkoch Miki. Palatschinken - schon das Wort beschwört jede Menge K&K-Glamour herauf, nicht einfach nur Nahrhaftigkeit wie unsere prosaischen Pfannkuchen. Während die Palatschinken bei Maxivida als Süßspeise konzipiert waren, hatte ich das Bedürfnis nach einer Art Canneloni oder Lasagne-Kreation. Grundlage sind jeweils ungefähr 6 Pfannkuchen. ******************** Wie man die macht? Zwei oder drei Eier mit Milch und Mehl mit dem Schneebesen quirlen bis ein sämiger Teig entsteht, den man noch gießen kann. Nicht umsonst nennt man sie kinderleicht, man muss also keinen industriell vorgefertigten Chemiemix in einer Plastikflasche kaufen. Beim Braten wenig Öl sehr heiß werden lassen und - aufpassen. ********************* Für die Canelloni-Version überbrühte ich ein Kilo Spinat, würzte ihn mit frischer Muskatnuss und Salz. ********************* Dazu machte ich eine Bechamelsauce, …