Tuesday, 17 January 2017

Neues Küchenvergnügen

Meine liebe Freundin D., hier rechts im Bild, brachte mir aus England einen Satz kleiner Tarteförmchen mit losem Boden mit.
Ein neues Spielzeug! Juhu!
Schnellstens machte ich mich daran, kleine Tartelets nachzubacken, die ich in einem Cafe im Glockenbachviertel gesehen habe - leider vergessen wie es heißt.

Der besondere Dreh ist, dass gezwirbelte Prosciuttoscheiben oben drauf kommen - das sieht schön aus und schmeckt knusprig.
Der Teig is einfach 2 Teile Mehl und ein Teil Butter, dazu ein Ei. Schnell verkneten und vor dem Auswalken kurz in den Kühlschrank. (Ich mache immer größere Mengen und friere sie portionsweise ein, dann geht es beim nächsten Backen ganz schnell).
Für die Füllung kann man alles an Gemüse nehmen, was so im Haus ist (Achtung: Rumfort!). Hier gab's dünn geschnittene Zucchini, TK-Erbsen und Blumenkohlröschen, beide kurz blanchiert.
Der Guss ist halb Schlagrahm, halb Milch und zwei Eier, damit genug Flüssigkeit da ist um die Förmchen ganz zu füllen. 
Ich würze mit etwas Baharat, oder geriebener Muskatnuss.
Oben drauf der Prosciutto, falls man möchte.
Bei 200°C schön resch backen. Ein Hit!
Das Ganze kann natürlich auch in eine großen Quicheform gebacken werden - mit drei verschiedenen Gemüsen?
My friend D. brought me a set of loose-based tartlet tins (from Waitrose).
Yay! New toys!
I couldn't wait to try them out. Easy as pie, thanks to the bottoms, and delicious.
 The pastry is a simple 2 parts plain flour, one part butter, one egg. Make loads and freeze it in batches!
Knead it quickly and chill briefly before using.
For the filling you can use any veg you have. I used a finely sliced (mandolined) courgette, some cauliflower florets and peas. Decorative peashoots would have been nice, had I had them - another time!
Beat a couple of eggs with half a carton of single cream and grated parmesan, season with pepper and Baharat or ground nutmeg. Add a bit of milk if you are short of liquid.
Pour as much over the veg as you can fit in. 
If you like, twist slices of prosciutto and place them on your tartlets.
Bake on a flat tray (the movable bottoms might leak some of the liquid) at 200°C until nicely browned.
Melts in your mouth!
This can, of course, also be made in one normal-size quiche tin.

Sunday, 15 January 2017

Die Welt am Sonntag

Vor einiger Zeit brachte meine Schwester von einem ihrer Flohmarktexpeditionen eine alte Blechschüssel mit. Mit einem freudigen Jauchzer nahm ich sie entgegen: eine antike, original englische steamed-pudding-Form, verschließbar!
Dann stand sie monatelang dekorativ herum. 
Ich hatte in England nie jemand steamed puddings machen sehen, mir war auch nie so eine Form untergekommen. Man kannte diese im Wasserbad gekochten Kuchen hauptsächlich aus den Erzählungen der FreundInnnen: ein School Dinner-Klassiker, serviert mit warmem Custard (Vanillesoße aus dem Packerl).
Schon  allein die Anweisungen (Teig in eine Glasschüssel, mit speziell gefalteter Folie zudecken, mit Küchenbindfaden verschnüren usw.) verursachen Schweißausbrüche.
Aber heute hab ich endlich meine Form ausprobiert, und oh Mann, das geht so einfach!
Teig anrühren, Form ausfetten, Teig reinfüllen, Deckel zu, in einen etwas größeren Topf 3/4 voll mit heißem Wasser zugedeckt ca. eine Stunde dämpfen. Fertig ist der luftige, fettfreie "Pudding".
Der Teig geht so:
50g dunkle Schokolade über heißem Wasser schmelzen lassen. 
110g Mehl mit einem TL Backpulver und 2 EL Kakao mischen, gern etwas Muskatnuss oder Tonkabohne hineinreiben.
125ml Vollmilch und ein Ei druntermischen, gut rühren
Zum Schluss 75g grob gemahlene Haselnüsse und die Schokolade drunterziehen

Etwa eine Stunde köcheln lassen (Messertest wie bei Kuchen).
Abkühlen lassen, stürzen, noch warm essen (mit Vanillesauce, Schlagrahm...)

Weil ihr keine Puddingform habt, probiert es mit Guglhupfform, wie Frau Einfachguad.
  
 A while ago, my sister brought me this semi-antique pudding basin from one of her fleamarket forays. I was delighted, and then forgot about it. I don't know a single person who has ever steamed a pudding, outside tales of school dinners. Instructions to "cover the bowl with a lid or a pleated greased sheet of foil tied securely with string" filled me with dread.
 If you have a pudding basin, try it. If you don't, check out your nearest car boot sale. It's fun!
Melt 50g/2oz unsweetened plain dark chocolate over simmering water
Mix 110g/4oz plain flour and 1 tsp baking powder with  110g/4oz caster sugar, 1 tbsp unsweetened cocoa powder, 125ml/4fl oz milk and an egg. Add some grated nutmeg or tonka bean, if you like
Then fold in 75g/3oz chopped or ground hazelnuts and the melted chocolate
Grease your basin (or a heat-proof bowl)
Scrape the batter into the basin. 
Do the "cover with a lid" thing if you working with a bowl, or close the basin with its lid.
Put it inside a pot three-quarters full of hot water.
Steam for about an hour, or until a knife comes out clean.
Remove the basin from the pan, let it cool and turn it out upside down.
Serve with custard, but you don't have to. Double cream or chocolate sauce will do nicely.


Heute auch noch: Winterspaziergang. Die zierlichen Stapfen links sind meine, rechts der Engländer.

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Also today: winter walkies. on the left, my dainty footstep, right those of Mr. Manly.








Unsere Nachbarn, die traurigen Pferdchen

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The sad horses, our neigh-bours


Und nochmal weiß auf weiß: Schwäne auf der Donau, letztes Wochenende

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White-out: swans on the Danube river, last weekend







 

Friday, 13 January 2017

Raus aus dem Luxus, hinein ins Kraut!





It was Regensburg where we stayed in this very gorgeous hotel. In the lap of luxury, for a moment forgetting about the uglinesses of the world "out there".
The hotel café is like time travel, reminiscent of  90's Delancey's in Camden Town, our then favourite haunt with the green and golden cups (hopelessly out of fashion now) providing an illusion of being in Paris.

I worked out that if I save up half a million euros (quite a big job) I can live there for the rest of my days, with occasional holidays in Italy.


 on the left: One man and his comic





Maybe I should try crowdfunding?

Meanwhile, back to the kitchen. I'll try this cabbage and pastat dish again which I posted exactly one year agao today!




Das Frühstück wurde am Tisch serviert, kein Nahkampf am Buffet

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Breakfast was served at table, avoiding the elbowing at the buffet









Es war natürlich Regensburg, und das Orphee. Der Luxus dieser wunderschönen, eigenwillig eingerichteten Zimmer.
Und das Orphee-Café - wie eine Zeitreise ins Paris der 70er. In London gab's einmal das Cafe Delancey mit den grün-goldenen Tassen, ein Lieblingsort an dem man sich mit Freundinnen traf.  Dieser Stil ist in den Zeiten des Minimalismus hoffnungslos altmodisch geworden, nur in Wien habe ich Vergleichbares erlebt, Kaffeehäuser in denen man mit Genuss sein Leben vergeudet.



Ich hab mir ausgerechnet: wenn ich eine halbe Million Euro zusammenspare (könnte mühsam werden), kann ich den Rest meines Lebens im Orphee verbringen. Und hin und wieder mal in Italien, oder Südtirol...
Vielleicht geht ja Crowdfunding?

Und jetzt? Zurück im Alltag, Schule, Schnee fast weg, und wie ging gleich wieder kochen?
Ganz einfach! Krautfunding?
Vor genau einem Jahr habe ich diese Krautfleckerl gepostet, in einer ganz ähnlichen Situation.
Das gibt's heute einfach wieder.

Wednesday, 11 January 2017

Schöner altern

 2006 und/and 2017
 Preisfrage: ... wo war ich?
Gekocht wird demnächst wieder.
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I'll resume cooking when the holiday season is truly over.

Wednesday, 4 January 2017

Ein schöner Tag

Gestern war mein Geburtstag. Ein perfekter Tag.

Ich gestehe, dass die Glückwünsche, ob telefonisch, Evis Lied auf dem Anrufbeantworter, hier auf dem blog und auch auf Facebook mir viel bedeuten. Auf Facebook versammelt sich praktisch mein gesamtes Leben -  alte Münchner FreundInnen, meine ehemaligen "kids" von North London College (inzwischen um die 50), die fast-Familie aus dem WKD Café die bis nach Australien reicht, Londoner FreundInnen und ex-Lovers, und neue FreundInnen, die ich über meinen Blog und flickr kennengelernt habe. Besonders schön ist das, wenn ich mich manchmal ein bisschen am Arsch der Welt fühle, hier draußen auf dem Lande.


Nach einem gemütlichen Frühstück bei Luisa und einem Spaziergang zum verschneiten und fast zugefrorenen Steinsee fuhr ich gestern in der Stadt und habe da all das gemacht, was ich auf dem Land manchmal vermisse. Zuerst habe ich in der NiHao Dim Sum Bar in Pasing Baozis zu Mittag gegessen (allein, da geht mir niemand mit).







 

Wieder im Zentrum, schaute ich mich um, bei Beck "am Rathauseck" und bei Konen ("nur ein Katzensprung vom Marienplatz"). Wer sich an diese Radioreklame noch erinnert, ist ungefähr so alt wie ich! Winterschlussverkauf hieß das früher, jetzt nur noch "Sales", damit die reiche Klientele das auch versteht. Selbst bei 30% Rabatt kostet bei Beck der günstigste Pullover noch 120 Euro, da hilft nur Flucht. Bei Konen geht schon eher was.
Mein Lippenstift (Bobbi Brown, Blackberry), der zu meiner Grundausstattung gehört, kostet inzwischen €28, aber das bisschen Wahnsinn muss sein.
 Cafe Piemonte
 Tacita Dean und ich: Fernweh

Dann - den Engländer von der Arbeit abgeholt und zu Kaffee und Kuchen ins Cafe Piemonte hinter dem Alten Peter (danke, Barbara!). Die Kuchenstücke sind schockierend riesig - wir mussten nachfragen, ob das wirklich ein Stück war.
Anschließend wanderten wir vom Marienplatz durch den Dallmayr-Laden zur Alten Post, die sich inzwischen in ein Empire Louis Vuitton verwandelt hat. Eine Zone des ungehemmten Luxuskonsums, Kunden hauptsächlich aus ölreichen Ländern.
In der kleinen Galerie bei LV schauten wir uns eine Ausstellung von Tacita Dean an, seltsam zauberhaft bis irritierend, vom Hocker gerissen hat sie mich nicht.
Kaufen kann man bei LV natürlich nichts, selbst ein Schlüsselanhänger würde mich ruinieren.
Bei Manufaktum leisteten wir uns Comte, Stilton und ein Stück Ahle Wurst - ein bisschen Geburtstagsluxus. Eigentlich käst mich der Laden an, lauter reiche Leute, für die nur das Beste gut genug ist. Der Rest kann ja bei Lidl einkaufen.


Diese Fotos vom Blauen Haus stammen aus dem Archiv, habe gestern vergessen zu fotografieren. Aber man sieht wie schön es ist.


Nirgends wird die Landschaft, die von der AfD beackert wird, so krass sichtbar wie in dem Münchner Luxusdreieck Marienplatz-Oper-Maximiliansstrasse.
Aber Spaß hat's trotzdem gemacht.
Zum guten Schluss gingen wir ins Blaue Haus eine Kleinigkeit essen. Meine Lieblingskantine, alles ist erschwinglich, köstlich und interessant.

Übrigens hat mich ein Geburtstagsgeschenk besonders gefreut, ein Aquarell von Margaret Greenman, das jetzt wie ein Versprechen auf Frühlingszeiten auf meinem Nachtkastl steht. Ein weiteres Geschenk wird am Sonntag eingelöst...








Yesterday was my birthday. A perfect day (and thank you for all your wishes!)
After a delicious breakfast at my sister's and a dreamy snowy walk around our frozen lake  I had a day out on the town. I had a dim sum lunch, gigantic cakes, an exhibition of some works by Tacita Dean, some modest consumerism (overpriced cheeses and charcuterie, and a lipstick), and dinner in my favourite theatre canteen.
I very much enjoyed reading all the wishes from my faraway friends on Facebook - my whole life passed in front of my eyes: friends and family, new friends made in the internet, ex-children now turned interesting adults, ex-students from my time at North London college, dear friends in England who I rarely see any more, ex-lovers, and the WKD family who are spread over the globe from USA to Australia... loved it.
Last not least, I got a lovely painting for my bedside, to remind me of spring coming.

Sunday, 1 January 2017

Auf geht's, 2017.



Unbedingt: Rosarote Brille *** Essential: A rosy outlook 


Essen eher herzhaft als elegant: Kartoffel-Rosenkohlauflauf mit Käse überbacken
***  
Food hearty rather than elegant: nice simple cheesy potato-brussel sprout bake 


Und ein pastellfarbener Sonnenuntergang 
***
Off into a pink sunset

Thursday, 29 December 2016

Stadt, Land... Waffel


 Am Dienstag haben wir Schnee gefunden - bis auf 1399m muss man hinauf. Am Sudelfeld. Es gab echten und von Kanonen gefütterten Schnee für die (auch wenn ich jetzt auf etliche Zehen steige) Depperten. 
Kunstschnee? Sehr sportlich.
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Finally saw some snow, some real and some from snow cannons. What foolishness. Get a life, skiers.
Ein Hüttlein, das zum Verweilen einlädt *** A little cabin for dreams of a quiet life
 Am Mittwoch dann in der Stadt. Verabredet bei der Welle. Die surfen, nicht nur zur Sommerszeit!
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Wednesday saw me in the big city. Meet me at the surfing point. They do it all year round.
 Die frisch restaurierte Monopteros im sonnigen Englischen Garten. Muss eigentlich alles in München an Weißwürste erinnern?
*** 
freshly renovated: one of Munich's landmarks in the English Garden

 Der Eisbach, auch er wird gerade "renaturiert"
 Und zum Happy End gibt's mal wieder Waffeln, diesmal Schwarzwälder Kirsch Style,mit einem Esslöffel Kakao, roter Grütze und einer Quarksahne mit Zitronensaft.
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Happy End with a waffle: this time Black Forest Gateau Style by adding a tbsp. of good cocoa, topping it with cherry jelly and double cream whipped with icing sugar and mixed with quark (or fromage frais) and some lemon juice.

Tuesday, 27 December 2016

Noch Appetit auf Kuchen?



 

Hier ist also das Rezept für den Zitronenbuttercremekuchen - ein Muss für die kommende Fastenzeit!   

Das Rezept von Constanze für Bisquitteig funktioniert immer
·        3 Eigelb mit 3 EL heißem Wasser hellgelb-schaumig schlagen
·        Eiweiß mit etwas Zucker steif schlagen
·        150 g Zucker zum Eigelb geben, gerne auch Vanillezucker, und alles schlagen, bis 
sich der Zucker aufgelöst hat.
·        150 g Mehl mit 1 TL Backpulver mischen, über die Eiermasse sieben und dann  vorsichtig unterheben
·        Bei  200°C ungefähr 20 Minuten in zwei 20-cm-Formen backen, es kommt auf den  Ofen an (Holzstäbchentest!)
   Oder: den gesamten Teig in einer normalen Form backen und auseinanderschneiden (Constanze sagt, es geht gut mit einem Bindfaden…)
·        Wenn die Kuchen abgekühlt sind, mit der Buttercreme zusammenbauen.

unbedingt genug Buttercreme machen, damit der ganze Kuchen bedeckt ist

·        100g Butter 
·        260g Puderzucker
·        1 tsp Vanilleextrakt – oder was ihr sonst vanilliges benutzt
·        3 EL Zitronensaft
·        Abrieb (Zeste) einer Zitrone
Lemon Butter Cream Sponge

·        150g plain flour
·        1 tsp baking powder
·        150g sugar
·        3 eggs
·        3 tbsp hot water
·        lemon zest
·        Separate the eggs, beat the whites into stiff peaks with some of the sugar
·         
 


Beat the yolks with the hot water until pale yellow and fluffy, add the sugar, beat until it has dissolved
·        Add the sifted flour and baking powder
        Gradually fold in the egg whites
·        Bake in two separate 20 cm tins for about 20 minutes at 200°C
·        When the cakes have cooled down, assemble with the butter cream. Good luck!

    Butter cream (make sure you have enough to cover the cake generously – I didn’t)
·        100g butter 
·        260g icing sugar
·        1 tsp vanilla extract
·        3 tbsp  lemon juice
·        2 tsp lemon zest 

...Den Magen haben wir uns mit Eggs Benedict mit frischem pochierten Lachs wieder eingerenkt
***
We readjusted our digestive system with eggs Benedict with poached salmon.





Sunday, 25 December 2016

A bissl Weihnachten geht immer..

 Ich wünsche euch allen   ***   I wish all of you
 ... und einen leckeren Kuche *** and a delicious cake
 Rezept gibt's demnächst  ***  recipe to follow
Dies ist übrigens mein Post Nr. 1.400!! Bin ich wahnsinnig?  ****   This is my 1,400th post! Am I insane??

Thursday, 22 December 2016

Auweh Zwick: Voglwuide Platzerl

Das wäre der Plan gewesen... this is how they were meant to look
Meine Plätzchen widerspiegeln dieses Jahr anscheinend das innere und äußere Chaos, von dem es bestimmt war. Sie wollten einfach nicht weihnachtlich werden, sträubten sich, wie in den Rezeptbildern auszusehen und gingen in die breite statt in die Höhe..außer dem immer gehorsamen Vanillekipferln, die sich willig hinbiegen lassen. Die Zwickerbusserl sind mir ja schon mal ganz gut gelungen, aber dieses Jahr haben sie gezwickt statt gebusselt. Platscharis sind sie geworden trotz Spritzbeutel, so gar nicht wie auf dem Foto oben, an dem ich mich orientierte - obwohl ich mich strikt ans Rezept gehalten habe. Wer mir verraten kann, wie man Spitzen spritzen kann mit dem Eiweiß, ohne dass sie sofort in alle Richtungen verlaufen, kriegt einen Preis!Die Schokoglasur hat gebatzt, einzig die rosa Farbe der Granatapfelglasur hat mich gefreut. Und schmecken tun sie seltsamerweise trotzdem.            ***      My Christmas baking this year reflects the internal and external turmoil that accompanied 2016. Everything went pearshaped - despite careful piping (!) the meringue spread out instead of staying in neat peaks on top of the biscuit rounds. The chocolate icing came out in lumps. The parts wouldn't stick together. Only the willing vanilla croissants came out perfectly, and the pomegranate icing was nice and pink. And hey, they all turned out surprisingly edible.
Was in der Welt los war in diesem Jahr, brauche ich ja nicht im Einzelnen aufzuführen. Dabei fällt mir immer wieder der gute alte Karl Marx ein: "Alles Ständische und Stehende verdampft, alles Heilige wird entweiht, und die Menschen sind endlich gezwungen, ihre Lebensstellung, ihre gegenseitigen Beziehungen mit nüchternen Augen anzusehen", sagt der Rauschebärtige im Kommunistischen Manifest voraus. Meine Schwester sagt es ist "Uranus im Widder". Wie auch immer: ich will meine Weihnachtsplätzchen zurück!
  *** 
I don't need to go into what is happening to the world - it often calls to mind the Bearded One's prediction: “All that is solid melts into air, all that is holy is profaned, and man is at last compelled to face with sober senses his real conditions of life, and his relations with his kind” Karl Marx claims in the Communist Manifesto. 
Astrologers blame the constellation of Uranus in Aries. Whatever. I want my Christimas biscuits back.